Ironscout 2009
Alle Jahre wieder starteten einige mutige Pfadfinder aus Hülzweiler zur Teilnahme am Ironscout. In diesem Jahr fand er vom 27. – 29.9. in Gladbeck im Ruhrgebiet statt.
Wir starteten dort am frühen Freitag Abend mit einer sehr gemischten Manschaft aus Ironscout-Neulingen und alten Ironscout-Hasen.
Hochmotiviert ging es zur ersten Station, die wir auch schnell fanden. Hier erwartete uns die Aufgabe in entsprechender Verkleidung ein Stück unserer Wahl zu performen. Wir entschieden uns, die No Angels mit „Daylight in your Eyes“ wieder auferstehen zu lassen – sowohl was Styling, Performance als auch Gesang betraf. Begeistert feierte das Stationsteam unsere Performance – wir konnten die geforderte Zugabe jedoch aus Zeitgründen nicht geben und machten uns auf zu unserer zweiten Station.
Diese hatte es in sich, denn sie befand sich leider nicht an der auf der Karte eingezeichneten Position, so dass wir zur Geisterstunde sehr lange durch leere Gassen und dunkle Wälder irrten, bis wir durch einen glücklichen Zufall die Station doch noch fanden. Hier gab es Rätsel zu lösen und unter erschwerten Bedingungen Dartpfeile zu werfen.
An dieser Station mussten wir leider 3 unserer Teammitglieder aus unterschiedlichen Gründen zurücklassen, so dass wir nun nur noch zu fünft unterwegs waren – dies sollte uns nicht nur moralisch sondern auch bei der Punktevergabe schwächen, da jedes fehlende Teammitglied Punktabzug bedeutet.
Zur Dritten Station mussten wir nun nach Bottrop wandern und eine der dortigen Schlackenhalden besteigen. Auf dem dortigen Kunstwerk „Tetraeder“ spielte die Dritte Station. Im Weltraum befanden wir uns und mussten knifflige Aufgaben lösen – wer dabei war weiß dass es eine der besten Ironscout-Stationen seit Jahren war!
Im Morgengrauen gings nun weiter zur nächsten Station, die wir zur Frühstückszeit erreichten. Nach einigen netten Spielchen, waren wir mit unseren Kräften am Ende und machten uns auf den Heimweg. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann wieder unser Lager, wo wir uns mit kühlen Getränken, einer Dusche und einigen Minuten Schlaf für den Abend erfrischten.
Nach einem reichhaltigen Abendessen startete die Fete mit Siegerehrung und Live-Band. Auch hier bewiesen wir wie immer eine Kondition, wenn auch die Teamleistung dieses mal nicht ganz stimmte.
Wir erreichte eine in den 90’er Rängen, die nicht unserem Ziel entsprach, aber für mehr hat es dieses Jahr leider nicht gereicht.
Als Tipp für alle die beim nächsten Jahr mitgehen wollen sei gesagt, dass es für eine 50 km Wanderung nicht hilfreich ist, kein Essen, aber dafür einen 5 Liter Behälter mit Wasser mitzuschleppen!
Gut Pfad und bis zum nächsten Jahr
Team Incredible Gut & Fein 96,5